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Spachteln, Spachteln, Spachteln

Die letzten Wochenenden und Abende standen und stehen bei uns voll unter dem Motto Spachteln, Spachteln, Spachteln 😀 Und, wie wir finden, sind wir auch schon recht gut vorangekommen. 🙂 In vielen Räumen ist Runde 2 gespachtelt und in etwa der Hälfte der Räume geschliffen. Ziel bis Ende Wochenende: Runde 2 überall fertig geschliffen und Runde 3 teilweise begonnen.

Runde 1, 2, 3, …? Hööö, was ist das denn? Ja, so haben wir irgendwann im Laufe der letzten Wochen auch gegrübelt … zu aller Erst muss man sagen, dass Runde natürlich das falsche Wort ist. Richtigerweise spricht man von Q1, Q2, Q3 bzw. Q4 als Qualitätsstufe der Verspachtelung. Diese Qualitätsstufen sind genormt und frei einsehbar – je höher die Zahl, desto höher die Qualität und desto aufwändiger natürlich. Da wir bei der weiteren Verarbeitung dann nur Malervlies aufbringen wollten, um glatte Wände zu haben, (also kein Rollputz und keine Raufasertapete), sollten wir im Idealfall Q4 erreichen.

Im Vorfeld der Spachtelarbeiten haben wir uns auf Youtube (wo auch sonst :P) berieseln lassen, was beim Spachteln alles zu beachten ist und was für Materialien und Werkzeuge nötig sind. Ganz ehrlich: Es sieht erst mal einfach aus, aber jedes Video erklärt es im Detail dann doch wieder anders, sodass wir letztendlich ziemlich verzweifelt waren, da wir als Laie natürlich nicht wirklich bewerten können, was richtig und was falsch ist. Geschweige denn, dass die Umsetzung der Theorie in der Praxis ja auch noch gelingen muss. Zu unserem Glück haben wir einen befreundeten Malermeister, der uns von Anfang an Beratung zugesagt hat, sodass wir viele Details und Profi-Tricks per Telefon, WhatsApp & Co. direkt von ihm erhalten haben. Das war unsere Rettung!

Zusammengefasst ist unsere Herangehensweise daher nun wie folgt:

  • Q1 spachteln wir mit Knauf Uniflott bzw. in den Bädern Uniflott imprägniert.
  • Ab Q2 spachteln wir mit Knauf MultiFinish.
  • In den Innenecken bringen wir Knauf Kurt als Fugendeckstreifen an.
  • In den Außenecken bringen wir Eckschutzprofile an.
  • In allen weiteren Fugen arbeiten wir Knauf Glasfaserstreifen ein.

Mit der Materialauswahl sind wir bisher super gefahren – die Produkte lassen sich glücklicherweise mit etwas Übung auch für uns Laien ordentlich verarbeiten.

In der praktischen Umsetzung ist uns nun schnell klar geworden: Genaues Arbeiten ist super wichtig! Je genauer gearbeitet wird, desto weniger muss geschliffen werden. Und schleifen ist wirklich sehr kräftezehrend, staubig und bremst einen enorm aus. Zum Schleifen haben wir Hand-Wandschleifer verwendet, aber auch eine Schleifgiraffe gekauft. Diese ist wirklich Gold wert! Ohne wären wir wohl wirklich verzweifelt und gar nicht vorangekommen. Wenn ihr am überlegen seid, können wir nur raten, diese Investition zu tätigen! Wir haben uns übrigens für die Scheppach DS930 entschieden und sind bisher wirklich sehr zufrieden mit dem Gerät.

Doch nun schaut selbst, wie es aktuell aussieht 😉

2 Antworten auf „Spachteln, Spachteln, Spachteln“

Wo, super Ergebnis!
Frage: Da wir auch selber spachteln wollen. Wie viele Tage habt Ihr für euer Haus benötigt!
Danke und Gruß
Kevin

Danke! Ohje, das kann ich nicht wirklich einschätzen, tut mir Leid 🙁
Wir hatten fleißige Helfer und waren definitiv mehrere Wochenenden damit beschäftigt, bis am Ende alles so glatt war, wie wir es wollten.
Liebe Grüße,
Florian

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